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Insider Atlas
Christian Gasser — Gastgeber und Architekt-Bauherr, Hotel Hubertus Olang

Gastgeber-Portrait · Südtirol

Christian Gasser

Gastgeber und Architekt-Bauherr, Hotel Hubertus Olang

Am Haus seit 42 Jahren

Christian Gasser hat 1984 mit 21 Jahren das damalige Zwei-Sterne-Gasthaus Hubertus in Geiselsberg übernommen und in eines der bekanntesten Wellness-Boutique-Hotels Südtirols verwandelt. Der freischwebende Sky Pool und die Sky-Spa-Landschaft Heaven & Hell sind seine eigenen Architektur-Entwürfe.

Es gibt in Südtirol viele Familien-Hotels, in denen die Kontinuität über Generationen die Marketing-Erzählung trägt. Und es gibt Familien-Hotels, in denen eine einzelne Person eine architektonische Idee so radikal umsetzt, dass sie zum Signature-Element eines ganzen Alpentals wird. Christian Gasser gehört in die zweite Kategorie.

Die Übernahme mit 21 Jahren

Christian Gasser übernahm 1984 das damalige Zwei-Sterne-Gasthaus Hubertus in Geiselsberg, im Alter von 21 Jahren, direkt aus der Familie heraus. Sein Vater Franz Gasser hatte das Haus 1968 erworben, aber die Führung über sechzehn Jahre an wechselnde Pächter gegeben (Wolfgang Schnarf, Christoph Peer, Othmar Feichter, Therese Jud). Christian war der erste Gasser, der das Haus selbst führte.

Die ersten Jahre waren pragmatische Aufbauarbeit. 1985 ein erster Umbau. 1989 die Hochzeit mit Helga, die seither die operative Co-Führung des Hauses trägt. 1992 die Geburt der Tochter Daniela und der Anbau der Privatwohnung. Im selben Jahr die Gründung zweier Reisebüros für Bustourismus, eine wirtschaftliche Auslastungs-Strategie, die die Winter-Saison in einer Zeit trug, in der Wellness noch kein Programm-Argument war. 1994 die erste Nachhaltigkeits-Investition: eine Hackschnitzelheizung statt der günstigeren Ölheizung. Und die erste bauliche Wellness-Investition, das Hallenschwimmbad. 1995 die Geburt des Sohnes Markus.

Die Architektur-Leidenschaft

Der eigentliche Bruch mit dem klassischen Süd­tiroler Hotelier-Muster liegt in Christian Gassers zweiter Leidenschaft. Die Familien-Vorstellung des Hauses formuliert es selbst so: „Ich, Christian, habe nämlich eine weitere heimliche Leidenschaft: die Architektur. Das Zusammenspiel von Architektur und Natur fasziniert und inspiriert mich und so wurde in der Vergangenheit aus meinen Luftschlössern Realität."

Der halbrunde Zubau, der sich an die Wiesen des Geiselsbergs anschmiegt und die Baumstamm-Fassade des Hubertus prägt, Christian Gassers Idee. Der freischwebende Sky Pool, der die Wellness-Etage buchstäblich in die Luft über dem Hang stellt, seine Idee. Die Sky-Spa-Landschaft Heaven & Hell, ein architektonisches Manifest gegen die klassische Grand-Hotel-Wellness-Innenraum-Tradition, auch seine Idee.

Diese Doppel-Rolle, Gastgeber und Architekt-Bauherr in einer Person, ist der Grund, warum das Hubertus in Süd­tirol eine Handschrift trägt, die kein anderes Haus in der Region kopieren kann. Nicht weil Christian Gasser Architektur studiert hat, sondern weil er die Bau-Entscheidungen des Hauses seit vierzig Jahren durchgängig selbst trifft.

Die dritte Generation

Daniela (Jahrgang 1992) und Markus (Jahrgang 1995) sind beide im Betrieb aktiv, die dritte Generation der Familie Gasser gestaltet das Haus mit. Der Übergang zwischen den Generationen ist noch nicht abgeschlossen; die operative Führung liegt weiterhin bei Christian und Helga, aber die inhaltliche Prägung der letzten Jahre, Nachhaltigkeits-Investitionen, die Kooperation mit dem Atelier Moessmer und Norbert Niederkofler, die Weiterentwicklung des Wellness-Formats, trägt bereits die Handschrift der jüngeren Familien-Mitglieder mit.

Für DACH-Reisende, die das Hubertus als Adresse suchen, ist genau diese Familien-Kontinuität das Vertrauens-Signal. Es ist kein Investor-geführtes Wellness-Hotel mit austauschbarem Management, sondern eines der wenigen Alpen-Häuser dieser Preisklasse, in denen der Bauherr, der Gastgeber und die Familie derselbe Kreis sind, mit einer Hündin namens Nala im Empfangsbereich, die zum Programm gehört.

Was das Portrait für Reisende bedeutet

Wer im Hubertus wohnt und die zwei 46-m²-Suiten (Wellness Suite Lumes mit Jacuzzi und Dolomites Sauna Suite) für ihre Programm-Isolation bucht, wohnt de facto in einem Christian-Gasser-Entwurf. Die Baumstamm-Zirbenholz-Säulen im Suite-Interieur zitieren die Aussenfassade. Der Sky Pool, den man vom Balkon aus sieht, ist die Kern-Idee, die 1998 mit dem Aussenwhirlpool begonnen und 1999 mit dem Outdoor-Music-Pool weiterentwickelt wurde. Die Sky-Spa-Etage Heaven & Hell ist das Ergebnis von zwei Jahrzehnten Wellness-Ausbau, in dem jede einzelne Etappe (Fitnessraum, Beauty, Alpenreychpark, Almsauna) durch die Familie selbst kuratiert wurde.

Das Detail-Portrait des Hauses mit Suite-Kategorien, Buchungsweg und Preisen im Hotel-Hubertus-Suiten-Guide.

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